Für Elise Für Elise
regie
Wolfgang Dinslage
autor
Erzsébet Rácz
kamera
Kai Rostásy, bvk
produktion
ostlicht filmproduktion GmbH
sender
SWR, arte, MDR
redaktion
Stefanie Groß, Barbara Häbe, Wolfgang Voigt
verleih
farbfilm verleih GmbH
förderung
<p style="margin: 0px 0px 6px; font-size: 10px; font-family: Helvetica; ">Eine Produktion der ostlicht filmproduktion GmbH in Koproduktion mit SWR, arte und MDR.</p> <p style="margin: 0px 0px 6px; font-size: 10px; font-family: Helvetica; ">Mit Unterstützung von Mitteldeutsche Medienförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg und Deutscher Filmförderfonds.</p>
kinostart / vö
2012

Für Elise Elise (15) sehnt sich nach einem glücklichen Familienleben. Doch Betty (38), ihre Mutter, ist schwach und egozentrisch.

Seit dem Tod ihres Vaters lebt Elise (15) mit ihrer Mutter Betty (38) allein. Als Krankenschwester rettet Betty auf der Intensivstation die Leben anderer. Doch ihr eigenes Leben liegt mehr oder weniger in Scherben. Ihre Suche nach einem neuen Mann führt sie immer wieder zu Enttäuschungen, die sie versucht mit Alkohol, Parties und One-Night-Stands zu überwinden. Betty verliert den Überblick über ihr Leben und den Anschluss an ihre Tochter.

Durch das Verhalten ihrer Mutter wird Elise gezwungen erwachsen zu sein. Sie muss den Haushalt schmeißen und den Überblick über die Finanzen behalten. Elise verheimlicht die Umstände, unter denen sie mit ihrer Mutter lebt. Niemand soll von ihren Problemen wissen. Doch sie leidet unter Bettys Unvermögen und Egoismus, sehnt sich nach einer sorgenden Mutter und glücklichen Familie. Dennoch liebt Elise ihre Mutter und bemüht sich, ihr wieder auf die Füße zu helfen. Wenn Elise flüchten will, setzt sie sich ans Klavier oder hört Musik.

Als Betty Ludwig trifft, glaubt sie, den idealen Partner gefunden zu haben. Anders als bei ihren One-Night-Stands interessiert er sich für sie als Mensch und nicht nur für ihren Körper. Und auch er ist allein erziehend. Ludwig bemerkt, wie rührend sich Betty um seine Kinder kümmert, gleichzeitig jedoch ihre eigene Tochter vernachlässigt. Er beschließt, diesen Mangel auszugleichen, indem er anfängt die Vaterrolle für Elise zu übernehmen. Zunächst ist Elise diesem Verhalten gegenüber misstrauisch, beginnt sich dann aber doch zu öffnen. Auf der Suche nach Nähe und Wärme, die ihre Mutter ihr oft nicht geben kann, geht sie immer weiter auf Ludwig zu.

Betty verliebt sich in Ludwig, doch Ludwig hält sie auf Distanz. Gleichzeitig nähert er sich Elise und entwickelt stärkere Gefühle für sie. Betty fühlt sich zurückgewiesen und beginnt erneut zu trinken. Mutter und Tochter werden Rivalinnen im Kampf um Ludwigs Aufmerksamkeit. Elise gewinnt den Kampf. Betty stürzt komplett ab und Elise muss schmerzhaft feststellen, dass Ludwig nicht die Vaterfigur ist, die sie gesucht hat. An diesem Tiefpunkt aber findet Betty endlich Halt durch eine Therapie und Elise sieht damit eine Chance auf ein neues Leben mit ihrer Mutter.